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2010/21
 
Ehrenamtskarte NRW
 
 
 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die CDU-Ratsfraktion bittet zu prüfen, ob die Stadt Unna sich an dem Projekt der ehemaligen Landesregierung zur Einführung der Ehrenamtskarte NRW beteiligen kann. Darüber hinaus wird um Klärung der Frage gebeten, ob und wieweit sich diese Form der Anerkennung des Ehrenamtes auf die Haushaltssicherung auswirkt.

Begründung:
Durch ehrenamtliche Tätigkeit in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens leisten viele Unnaer Bürgerinnen und Bürger unverzichtbare Beiträge zum Gemeinwohl unserer Stadt. In diese freiwilligen Tätigkeiten wird viel Zeit, Zuwendung und Kompetenz investiert. Dies ist dankenswert und nicht selbst-verständlich.
Zur Förderung dieses freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements gehört auch eine Kultur der Anerkennung. Die ehemalige Landesregierung hat deshalb die so genannte Ehrenamtskarte als Instrument zur Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes geschaffen. Auf kommunaler Ebene und landesweit werden deren Inhabern verschiedenste Vergünstigungen gewährt.

Für das Projekt sollen der örtliche Handel und Dienstleister als Partner gewonnen werden, die sich durch kreative Beiträge an dieser Aktion beteiligen. Darüber hinaus ist die Kommune gefordert, für Inhaber der Ehrenamtskarte anerkennende Vorteile zu kreieren. Die Ausstellung der Karte, die in ihrer Form einer Kreditkarte ähnlich ist, wird an landesweit einheitliche Kriterien gebunden. Die Geltungsdauer ist zu-nächst auf zwei Jahre begrenzt und kann dann verlängert werden. Bislang beteiligen sind ca. 80 Kommunen und Kreise des Landes NRW an der Aktion, wobei auch mehrere mit Unna vergleichbare Städte, wie zum Beispiel Bergheim, Dinslaken, Dormagen und Viersen mitmachen. Andere Bundesländer sind mit ähnlichen Projekten zur Anerkennung des Ehrenamtes gestartet.

Nähere Informationen über die Einführung der Ehrenamtskarte sind über das Internet unter www.ehrensache.nrw.de zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Göldner
Fraktionsvorsitzender

 
 
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