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Aktuelles - Artikel vom 07.10.2019:
 

Dirk Wigant: „Niemand wünscht sich die DDR zurück!“

 

Bereits zum achten Mal hatten die Christdemokraten gemeinsam mit der Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung Kreis Unna (OMV) zu einer Feierstunde am Tag der Deutschen Einheit eingeladen. Und die Resonanz war wiederum groß. Rund 130 Gäste waren am Sonntagmorgen dem Ruf in den Bürgersaal des Unnaer Rathauses gefolgt. Dort sprach zunächst Gerhard Meyer, Vorsitzender des Stadtverbandes Unna, einige einleitende Worte und stellte Gastredner Dirk Wigant vor.

Wigant ist ein original Unnaer „Gewächs“ und arbeitet nach beruflichen Ausflügen ins Umland und etlichen Jahren im Kreishaus aktuell dort, wo er den interessierten Zuhörern, darunter viele vom Bund der Vertriebenen, eine vielseitige und faktenbasierte Analyse der Verhältnisse in der DDR und nachher in den neuen Bundesländern präsentierte.


Der Beigeordnete der Stadt Unna konnte authentisch aus eigenem Erleben berichten. Wigants Vater stammte aus Quedlinburg und verließ die damalige DDR in den fünfziger Jahren, um im Westen zu bleiben. Verwandtschaftsbesuche und Klassenfahrten gewährten dem jungen Dirk Einblicke in die Deutsche Demokratische Republik. Das Schaudern von damals war noch spürbar, als er die Einreise schilderte: „Am Grenzübergang wurden im Reisebus aus fröhlichen Jugendlichen regelrechte Duckmäuser.“


Wigant stellte gekonnt Früher und Heute gegenüber. „Inzwischen ist die Mauer länger nicht mehr da als sie überhaupt insgesamt stand. Und es ist eine ganze Generation ohne innerdeutsche Grenze aufgewachsen.“

Der studierte Volks- und Betriebswirt hatte für sein Publikum viele Zahlen zusammengetragen und zog daraus seine Schlussfolgerungen. So lägen die Einkommen im Osten immer noch hinter denen im Westen. Aber das Preisniveau sei, außer in den Boomstädten, auch entsprechend geringer. Es gebe lediglich 10 % Kirchenmitglieder gegenüber etwa 60 % in den alten Ländern.

„Doch bei PISA hatte und hat der Osten immer die Nase vorn“, so Wigant. Und auch bei der Kinderbetreuung hätte die „alten Länder“ Nachholbedarf. Statistik kann durchaus verblüffen: So ist seit dem Mauerfall vor 30 Jahren die Lebenserwartung der Männer in den neuen Bundesländern um erstaunliche fünf Jahre gestiegen.

Das Fazit: „Die Verhältnisse in Ost und West haben sich noch nicht ganz, aber doch sehr stark angeglichen“, meint Wigant. „Es gibt eher ein Süd/Nord- als ein West/Ost-Gefälle. In der gesamten Republik finden wir hier und da strukturschwache Regionen. Und doch will niemand, auch nicht im Osten, die DDR zurück.“

Zwischen dem kurzweiligen Vortrag des Unnaer Beigeordneten und einer stärkenden Suppe für alle Teilnehmer der Feierstunde betonte Stephan Wehmeier, Vorsitzender der OMV, die wachsende Bedeutung der Erinnerung an das, was immer mehr Bundesbürger gar nicht selbst erlebt haben: „Für uns Jüngere ist die DDR lediglich Teil der deutschen Geschichte. Umso wichtiger ist es, dass wir uns mit dieser Vergangenheit auseinandersetzen und für die Zukunft lernen.“

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