Unna kann mehr - Parteiprogramm der CDU Unna

 

Schule

 
Stand: 01.06.2014
 

Präambel

Unna ist Schulstadt und soll es auch bleiben. Ihr Qualitätsmerkmal ist ein breit gefächertes Angebot
an Schulformen, für deren Erhalt sich die CDU in besonderer Weise einsetzt. Neuen
Unterrichtsmethoden und Organisationsformen gegenüber zeigt sich die CDU aufgeschlossen.
Schul- und Unterrichtsexperimente auf Kosten der Schüler/innen lehnt die CDU kategorisch ab.
So muss nach Auffassung der CDU z. B. auch die Inklusion viel differenzierter behandelt werden.
Eine flächendeckende Einführung ohne Berücksichtigung der spezifischen Behinderung und ohne
grundlegende Verbesserung der Rahmenbedingungen, wie z. B. der Bereitstellung von
ausreichendem, zusätzlichem Personal, lehnt die CDU ab.
Gut funktionierende Förderschulen dürfen nicht grundsätzlich abgeschafft werden.

Grundschulen


Die Grundschule ist vor allem die Schule vor Ort. Sie sollte von den Kindern fußläufig erreicht
werden können und auf Grund ihrer überschaubaren Größe Nähe und Vertrautheit vermitteln. Damit
schließt sich strukturell ein neu zu errichtendes Grundschulzentrum auf dem Gelände des Hertinger
Sportplatzes aus. Stattdessen sollten die Katharinen- und die Falkschule grundlegend saniert
werden, zumal deren Standorte auch von den äußeren Rahmenbedingungen sehr vorteilhaft sind.
Die einklassigen Grundschulen in Hemmerde und Lünern müssen aus obigen Gründen erhalten
bleiben.

Weiterführende Schulen

Realschulen

Das Fortbestehen eines starken Realschulangebotes in Unna hat für die CDU Priorität. Dabei dürfen
jedoch allgemein rückläufige Schülerzahlen und die finanzielle Notlage der Stadt, was einen Neubau
der Anne-Frank-Realschule ausschließt, nicht unberücksichtigt bleiben. Da sich auch die räumliche
Integration in das Schulzentrum Nord als äußerst schwierig erweist, ist die Möglichkeit einer
Zusammenlegung beider Realschulen am Standort der Heilweg-Realschule in Massen zu prüfen.

Hauptschule

Die Kooperation mit der Josef-Reding-Hauptschule in Holzwickede ist pädagogisch sinnvoll und auf
Grund einer stabilen Schülerzahl auch für die nahe Zukunft gesichert.

Gesamtschulen

Die Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn und die Peter-WeissGesamtschule sind ein
stabiler Faktor in Unnas Schulangebot. Beide Schulen haben hohe Akzeptanz und bleiben vom
demografisch bedingten Rückgang der Schülerzahlen weitgehend unberührt. Sie entsprechen in
ihrer Struktur einem immer stärker werdenden Elternwunsch nach einem Abitur-Schulabschluss für
ihre Kinder. Die CDU begrüßt diese Entwicklung solange auch der Grundsatz der Qualität nicht
außer Acht gelassen wird.

Gymnasien

Auch die drei Gymnasien, PGU, EBG und GSG, halten die Anmeldezahlen des Vorjahres. Hier
drückt sich sowohl der starke Elternwunsch aus für ihre Kinder das Abitur anzustreben als auch das
große Vertrauen in diese Schulform. Für die CDU ist das Gymnasium daher eine starke,
unverzichtbare Säule im Bildungsangebot.

Das Weiterbildungskolleg (WBK)/Abendschule

Das WBK verhilft vielen jungen Menschen in einem zweiten schulischen Anlauf zu verbesserten
Abschlüssen und damit erhöhte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das WBK ist mit über 300
Studenten/innen aus Sicht der CDU ein Erfolgsmodell. Die CDU unterstützt daher den berechtigten
Wunsch des WBK nach einem eigenen Schulgebäude, um die bisherige Enge und Raumnot zu
beseitigen.

Sekundarschule

Unna ist mit zwei Gesamtschulen bestens aufgestellt. Für die CDU macht es daher wenig Sinn, noch
eine weitere „kleine" Gesamtschule nur für die Jahrgänge 5-10 anzubieten.

Förderschule

Die Kreisstadt Unna unterhält mit der Harkortschule in Königsborn eine gut ausgebaute Förderschule
für Schüler/innen mit Lernschwierigkeiten. Sie hat aktuell gut 125 Schüler/innen, die von einem
engagierten Fachteam und einer kompetenten Führung mit modernsten Methoden erfolgreich
unterrichtet werden.

Die zum Schuljahr 2014/15 einsetzende Inklusion gibt den Eltern dieser betroffenen Kinder erstmalig
die Wahlmöglichkeit zwischen Regelschule und Förderschule. Die inzwischen abgeschlossene
Anmeldung hat gezeigt, dass viele Eltern von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, so dass
die Schülerzahl zum nächsten Schuljahr auf ca. 110 Kinder zurückgehen wird. Da die Harkortschule
jedoch Kompetenzschule ist, wird sie trotz einer Schülerzahl von unter 144 noch Bestandsgarantie
bis 2016 haben.

Die CDU sieht den lnklusionsgedanken differenzierter und legt großen Wert auf die im Schulgesetz
NRW festgeschriebene Möglichkeit der Wahl zwischen Regel- und Förderschule. Nicht wenige Eltern
bevorzugen aus gutem Grund auch weiterhin die Förderschule, die den Kindern auch Schutz und
adäquatere Förderung bietet bei besonderen Behinderungen in spezialisierten Einrichtungen. Auch
sieht sie in Anbetracht der bisherigen absolut unzureichenden Rahmenbedingungen an den
Regelschulen eine Gefahr, die Kinder in eine Experimentiersituation geraten zu lassen. Daher
unterstützt sie alle Bemühungen, wenigstens auf Kreisebene und ortsnah die unterschiedlichen
Einrichtungen weiter bestehen zu lassen.

Abschluss

Die Vielfalt von Unnas Schulangebot macht es den Eltern nicht immer leicht, für ihre Kinder die
richtige Wahl zu treffen. Daher sollte nicht nur der Wunsch der Eltern ausschlaggebend sein,
sondern es sollte vor allem die Individualität des Kindes Berücksichtigung finden. Unnas Schulen
müssen weiterhin hohe Qualität haben, die im Rahmen der individuellen Förderung auch den
Leistungsgedanken nicht außer Acht lassen und somit lernschwächeren wie auch lernstarken
Schülern/innen besondere Förderung zuteilwerden lassen.

 
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